Es gibt vielfaeltige Moeglichkeiten, solche Bilder herzustellen. Hier moechte
ich nur die Moeglichkeit kurz vorstellen, die ich fuer mich gewaehlt habe.
Ich fotografiere meine Bilder, ohne mir dabei besonders viel zu denken :-)
Zu Hause erstelle ich mit der Canon-Software mittels Batch-Verarbeitung
Belichtungsreihen meiner RAW-Bilder und diese werden mit
enfuse zu den HDR-Bildern
verfummelt. Enfuse kommt mit dem Port enblend:
pkg_info -W /usr/local/bin/enfuse
/usr/local/bin/enfuse was installed by package enblend-3.1.r20080615_4
Hugin kann das mittlerweile beim Stitchen mitmachen, macht aber dann auch
nichts anderes. Ich mache das mittels Skript was mir die Moeglichkeit gibt,
waehrend des Prozesses die Daten, die nicht mehr benoetigt werden, wegzuloeschen.
Immerhin habe ich fuer ein Panorama alles zusammengerechnet temporaer einen
Plattenverbrauch von ca 3GB und dann bearbeite ich zwischen 10 und 50 Panoramen.
Der naechste Vorteil von HDR-Bildern aus Raw Dateien statt Belichtungsreihen aus
der Kamera ist der, dass ich auch gern mal bei WIND unterwegs bin und das macht
die Bilder dann unbrauchbar. Davon abgesehen, dass man eher die Speicherkarte voll
hat und wieder Heim gehen muss. Und was noch dazukommt: das Fotografieren von vier
Bildern mit Belichtungsreihe dauert laenger als einfach nur vier Bilder. In der
Zwischenzeit haben sich bei recht stuermischen Wetter die Wolken bewegt und passen
auf dem Bild spaeter nicht mehr zusammen.
Natuerlich habe ich mir auch andere Moeglichkleiten angeschaut wie ich meine Bilder
zu HDRs machen kann. Wichtige Kriterien dafuer waren skriptfaehigkeit und wie das
Ergebnis ausschaut. Enfuse ist skriptfaehig. So schaut ein Aufruf aus:
enfuse -o hdr.tif normal.tif dunkel.tif hell.tif
Und die Ergebnisse sind sehr gut: meist faellt es naemlich kaum auf, dass es HDR
Bilder sind. Siehe das Beispiel oben: wenn man nur das HDR-Bild sieht, kommt man
nicht unbedingt drauf, dass es eins ist, denn es schaut natuerlich aus.
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